Sicherheit

Unser Sicherheitskonzept beinhaltet:

  • dass wir das "Drumherum" gut vorbereiten und reflektiert arbeiten
    (Qualitätsmanagementsystem, Fortbildungen, Reflexionen und Fallbesprechungen)
  • die Tatsache, dass wir Sie und Sie uns kennen und wir bereits in der Schwangerschaft Kontakt zu Ihnen haben und jederzeit für Fragen zur Verfügung stehe
  • eine 1:1 Betreuung, zur Geburt 2:1 Betreuung
  • eine 2. Hebamme kommt bei Bedarf, spätestens jedoch zur Geburt dazu
  • Betreuung schon zu Hause und im Geburtshaus - je nach Situation
  • gute Zusammenarbeit mit dem Schwarzwald-Baar-Klinikum (Frauenklinik/Kreißsaal und Kinderklinik)
  • Kooperation mit der Rettungsleitstelle und dem DRK


                                                WENDEN SIE SICH GERNE DIREKT AN UNS -

WIR WERDEN INDIVIDUELLE FRAGEN UND ÄNGSTE GERNE BEANTWORTEN UND REFLEKTIEREN.

 

Weitere Informationen zur Sicherheit der außerklinischen Geburtshilfe finden sich zum Beispiel im Internet:


"Wenn Hebammen Geburtshäuser leiten, stimmt die Qualität -

Erstmals vergleichende Studie zwischen klinischer und außerklinischer Geburt"

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gkv-spitzenverband.de/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2019.jsp




Gute Noten für die ausserklinische Geburtshilfe

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.quag.de

 

Auszug aus der QUAG Elternbroschüre:

 

Die Gesellschaft für die Qualitätssicherung in der ausserklinischen Geburtshilfe (QUAG e.V.) dokumentiert seit 1997 die Qualität der Versorgung in Deutschland bei Geburten in der häuslichen Umgebung oder im Geburtshaus. In regelmäßigen
Qualitätsberichten veröffentlicht QUAG aktuelle Zahlen und Fakten zu diesem
Thema. Die jüngsten Testergebnisse belegen: Die ausserklinischen Geburt ist sicher.

 

Die wichtigsten Ergebnisse:

Die Hebammen schätzen die möglichen Geburtsrisiken meistens exakt richtig ein
und leiten im (seltenen) Notfall rasch richtige Maßnahmen ein.
Jede dritte Frau, die zu Hause oder in einem Geburtshaus entband, bekam ihr erstes Kind. Auch für Erstgebärende ist die außerklinische Geburt sicher.
28 Prozent der Gebärenden waren zwischen 35 und 40 Jahren alt.
Mindestens 90 Prozent der Erstgebärenden hatten eine Spontangeburt.
83,6 Prozent der Erstgebärenden und 95,6 Prozent der Mehrgebärenden benötigten während der Geburt keine Analgetika (Schmerzmittel) oder Spasmolytika (Mittel zum Entkrampfen).


Nur in 12,5 Prozent aller Fälle war während der Geburt eine Verlegung in die Klinik notwendig. Der häufigste Grund dafür war ein Stillstand in der Eröffnungsphase der Geburt. ...

Herausgeberin: Gesellschaft für Qualität in der ausserklinischen Geburtshilfe e.V.,Erscheinungsjahr 2007

 


Besondere Risiken einer Hausgeburt

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/Hausgeburt

Es gibt nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten keine Hinweise darauf, dass eine Hausgeburt eine stärkere oder geringere Gefährdung für Mutter und Kind mit sich bringt als eine Geburt in der Klinik. Zwar weisen Hausgeburten oberflächlich betrachtet eine prozentual geringere Anzahl von Schädigungen auf, doch kann wegen den ungleichen Voraussetzungen kein direkter Vergleich mit Klinikgeburten angestellt werden. Die erste Studie, die Haus- und Klinikgeburten unter gleichen Voraussetzungen vergleicht, kommt aus Nordamerika. Sie kommt zu dem Schluss, dass es aus Risikoerwägungen keinen signifikanten Unterschied zwischen beiden Geburtsvarianten gibt. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schreibt: „Können alle absehbaren Komplikationen ausgeschlossen werden, ist nichts gegen eine Geburt in den eigenen vier Wänden einzuwenden.“ Eine 2009 veröffentlichte Studie aus den Niederlanden unter Frauen, denen im Vorfeld ein geringes Risiko für Geburtskomplikationen attestiert worden war, kommt zum Schluss, dass eine geplante Hausgeburt ebenso sicher ist wie die Entbindung im Krankenhaus, wobei in beiden Fällen die Aufsicht einer erfahrenen Hebamme vorausgesetzt wird.[4][5]


4. ↑ Hausgeburt nicht riskanter als Spital-Entbindung. 17. April 2009. Abgerufen am 20. April 2009.

5. ↑ A. de Jonge u.a.: Perinatal mortality and morbidity in a nationwide cohort of 529 688 low-risk planned home and hospital births. In: British Journal of Obstetrics and Gynaecology. 15. April 2009. Abgerufen am 20. April 2009. (englisch)

England auf dem Weg zur Hausgeburt- neue Leitlinie!

England auf dem Weg zur Hausgeburt
Donnerstag, 4. Dezember 2014
England könnte nach den Niederlanden das zweite hochentwickelte Land in Europa werden, das Hausgeburten zur Regel erhebt. Dies sieht jedenfalls die neueste Leitlinie des National Institute for Health and Care Excellence (NICE) vor, das Empfehlungen für den steuerfinanzierten staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) herausgibt. NICE stellt in der Leitlinie fest, dass für etwa die Hälfte aller Frauen mit einer unkomplizierten Schwangerschaft eine Hausgeburt (oder die Geburt in einem von Hebammen geleiteten Geburtshaus) „sicherer“ ist als die Geburt in einer Klinik.

Öffnet externen Link in neuem FensterArtikel im Deutschen Ärzteblatt